Perspektivwechsel mit Fujifilm GFX 100 RF

Reportage

Für dieses persönliche Projekt war ich auf der Suche nach einer Kamera, die bewusst das Gegenteil meines fotografischen Alltags darstellt. Die Fujifilm GFX100RF mit ihrer fest verbauten Brennweite und dem Mittelformatsensor versprach genau das: eine entschleunigte und bewusstere Art zu fotografieren.

 

Statt effizienter Produktionsabläufe und klar definierter Bildziele stand diesmal das Entdecken neuer Perspektiven und Blickwinkel im Mittelpunkt.

 Die Kombination aus einem 102-Megapixel-Mittelformatsensor und einer fest verbauten Brennweite machte die Kamera für mich besonders spannend. Sie zwingt dazu, anders zu fotografieren, bewusster zu beobachten und sich auf eine neue Art der Bildgestaltung einzulassen.

 

Daraus entstand eine Reise mit dem Campingbus durch Italien. Die Route führte von der Toskana über Florenz bis an die Amalfiküste. Unterwegs entstanden Aufnahmen von Landschaften, Menschen und alltäglichen Szenen – von den sanften Hügeln der Toskana bis zu den Küstenorten Positano, Amalfi und Capri.

 

Für mich war diese Reise mehr als ein Kameratest. Sie war eine Gelegenheit, gewohnte Arbeitsweisen zu verlassen, neue Blickwinkel zu entdecken und Fotografie ohne konkreten Auftrag zu erleben. Die feste Brennweite der Fujifilm GFX100RF zwang mich dazu, Motive anders zu betrachten, näher heranzugehen und bewusster zu komponieren. Genau diese Einschränkung eröffnete neue Perspektiven und machte viele Situationen erst interessant.

 

Solche persönlichen Projekte schaffen Raum für Weiterentwicklung und Inspiration. Sie ermöglichen es, Licht, Atmosphäre und Details ohne Vorgaben wahrzunehmen und den eigenen fotografischen Blick weiterzuentwickeln. Die entstandenen Bilder zeigen genau diese Eindrücke einer Reise durch Italien – festgehalten aus dem Moment heraus.